Gebrauchtboote kaufen

Boote gebraucht zu kaufen ist oft schwierig aber nicht gleich unmöglich!. Gebrauchtboote gibt es meist nach der Urlaubssaison – also lohnt es sich zur Herbstzeit in die verschiedenen Bootsbörsen im Internet zu schauen. In diesem Zeitfenster,, von Oktober bis März ,gibt es die günstigsten Schnäppchen zu machen – egal ob Jollenkreuzer oder Luxusyacht! Am besten ist jedoch so früh wie nur möglich nach Angeboten ausschau zu halten.

Bootsverkauf in den Wintermonaten

Weshalb Boote gebraucht oft so “günstig” verkauft werden, liegt meistens an der teuren Windereinlagerung. Die meisten gebrauchten Boote müssen über Winter aus dem Wasser in einer Halle oder einem trockenen Liegeplatz verfrachtet und ca. ein halbes Jahr konserviert sowie eingemottet werden. Diese Prozedur Jahr für Jahr, kostet viel Geld. Aus diesem Grund verkaufen viele Bootsbesitzer lieber Ihr “altes” Boot um in ein neues zu investieren, denn jeder weiß das man bei der ersten Ausfahrt der Wasserfahrzeugsaison mit einem brandneuen Kutter für viel aufsehen erregen kann! Außerdem soll das neue Schiff meist edeler, größer und pompöser sein als sein Vorgänger.

Völlig klar ist auch das Boote mit der Zeit an Wert verlieren. Allerdings dürfen Sie das nicht mit dem selben Wertverlust eines PKW’s vergleichen! Überspitzt gesagt ist ein Auto nur noch die Hälfte wert wenn Sie es zum ersten mal vom Händler in Richtung Zuhause bewegen. Die durchschnittliche Lebensdauer einer Bayliner Yacht liegt bei 30 Jahren – wer schafft es so lange sein Auto zu fahren?

 

Wie setzt sich der Wert eines Gebrauchtboots zusammen?

Der Preis bzw. Wert eines bereits gebrauchten Boots misst sich natürlich erstmal am aktuellen Wartungs- sowie Erhaltungszustand und dem Ausbaustand zusammen. Die meisten größeren Wasserfahrzeuge werden äußerst eigen und individuell ausgestattet. Kraftfahrzeuge werden vom Otto-Normal-Verbraucher meist von der Stange gekauft. Gerade Motorboote und Yachten werden meist in Standardausführung bestellt und dann bei einem Händler nach den eigenen Einrichtungs- und Technikwünschen angepasst.

Ein weiterer entscheidender Punkt ist die Nutzungsdauer (Betriebsstunden). Bevor sie Boote gebraucht kaufen bei Boatshop24, sollte der Einrichtungs- als auch der Technikzustand genauestens geprüft werden. Im Wasser werden hohe Anforderungen des Zustands gestellt! Besonders wichtig: Rostfrei. Wenn dies nicht gegeben ist, kann eine Reperatur durch Ersatzteile äußerst in den eigenen Geldbeutel gehen.

Nicht zuletzt ist natürlich auch immer der Hype zu beachten. Genau wie bei den Autos der Ferrari, gibt es im Bootsbereich Hype- und Edelmarken. Als Beispiel wurden in den 80er Jahren Bayliner Boote gefeiert und waren äußerst teuer, da Bayliner Motorboote in der US-amerikanischen Serie “Miami Vice” zu sehen waren und verwendet wurden. Viele Reiche erstehen meistens große teure Yachten um Ihr eigenes Image aufzupolieren. Denn selbst absolute Laien können eine große teure Yacht von einer mittelmäßigen zumindest rein optisch unterscheiden.

Makler oder Händler?

Eine wirklich schwierige Sorte, diese Makler. Man will ihnen nicht so recht vertrauen. Der Vorteil von Bootsmaklern liegt ganz klar daran, dass sie in Ihrem Preissegment oftmals eine rießen Auswahl an Yachten und Motorbooten haben. Boote gebraucht zu kaufen, macht aber meistens mehr Sinn, es direkt beim lokalen Händler zu tun. Man darf einen Bootskauf definitiv nicht mit dem Kauf eines PC’s vergleichen. Oftmals spricht man von einer Anschaffung die über 20.000 manchmal über 100.000 oder 1.000.000 Euro liegt. Deswegen ist es auch nicht unerheblich, beim Kauf auf den Gerichtsstand ein Auge zu haben. Denn falls Sie sich dazu entscheiden sollten, ein Boot im Ausland zu kaufen, gilt der Ort an dem Sie den Vertrag abschließen als Gerichtsstand. Mal ganz ehrlich, wer möchte schon einen Prozess in Nigeria führen.

Wasserfahrzeuge finden Sie online überall. Große Bootsbörsen wie beispielsweise Boot24, Best-boats oder Boatshop24 bieten ein umfangreiches Angebot an Segelbooten, Motorbooten, Kleinbooten etc. Halten Sie im Internet aber immer die Augen nach Betrügern auf. Wenn Sie also einen Verkäufer kontaktieren, tun Sie das am besten per Telefonanruf. Kleinanzeigen ohne Telefonnummern sind meist als äußerst unseriös zu betrachten.

In den meisten Fällen kommt es nach Einigung zu einer Besichtigung des Termins. An dieser Stelle empfiehlt es sich generell einen Sachverständiger seines Vertrauens mitzunehmen, immerhin geht es um nicht wenig Geld. Denn: Vier Augen sehen immer mehr als zwei.